Aktuelle Betrugsversuche
Betrugsmaschen ändern sich laufend. Diese Beispiele zeigen typische gefälschte Nachrichten, Websites, Absender und Aufforderungen im Namen der Post. Prüfen Sie verdächtige Inhalte sorgfältig und melden Sie Betrugsversuche.
Wo Betrugsversuche auftreten
SMS, E-Mail und WhatsApp
Gefälschte Nachrichten enthalten oft Links, Anhänge oder Zahlungsaufforderungen.
Gefälschte Websites und Apps
Betrügerische Websites und Apps können Logo, Farben und Layout der Post nachahmen.
Telefon
Betrügerische Anrufe fordern häufig zu Rückrufen, Zahlungen oder zur Weitergabe von Daten auf.
Social Media und Kleinanzeigen
Gefälschte Aktionen, Inserate oder Abholaufträge nutzen den Namen der Post.
Häufige Betrugsversuche
Betrügerische Nachrichten im Namen der Post können per SMS, E-Mail, WhatsApp, Website, Anruf oder Social Media erscheinen. Oft geht es um Pakete, Gebühren, Sendungsverfolgung oder persönliche Daten. Prüfen Sie verdächtige Inhalte sorgfältig und geben Sie keine persönlichen Daten ein.
Betrügerische Nachrichten behaupten, dass ein Paket zurückgehalten wurde, in einem Terminal feststeckt oder nicht zugestellt werden konnte. Häufig sollen Sie eine Gebühr bezahlen, eine Adresse bestätigen oder einen neuen Zustelltermin wählen.
Typische Formulierungen
- «Ihr Paket wurde zurückgehalten»
- «Erfolgloser Zustellversuch»
- «Paket im Terminal festgehalten»
- «Adresse bestätigen»
- «Neue Zustellung planen»
Was tun?
- Link nicht öffnen
- Keine Adresse oder Zahlungsdaten eingeben
- Sendung direkt über post.ch oder die Post-App prüfen
Betrügerische Nachrichten fordern Sie auf, eine Zollgebühr, Portogebühr, Lagergebühr oder offene Rechnung zu bezahlen. Oft handelt es sich um kleine Beträge, damit die Zahlung glaubwürdig wirkt.
Typische Hinweise
- kleine Zahlungsbeträge
- Betrag bereits im Betreff
- angebliche Zoll-, Porto- oder Zustellgebühr
- Link zu einer Zahlungsseite
- unerwartete Rechnung oder Zahlungsaufforderung
Was tun?
- Keine Zahlung auslösen
- Zahlungsaufforderung direkt über offizielle Kanäle prüfen
- Nachricht melden oder löschen
Gefälschte Nachrichten enthalten oft eine angebliche Sendungsnummer oder einen Tracking-Link. Damit wirken sie glaubwürdig. Der Link führt jedoch auf eine gefälschte Website oder kann Schadsoftware auslösen.
Typische Hinweise
- unbekannte Sendungsnummer
- Link zu einer angeblichen Sendungsverfolgung
- Betreff wie «Track consignments» oder «Shipping Label»
- Aufforderung zum Öffnen eines Links oder Dokuments
Was tun?
- Tracking-Link nicht öffnen
- Sendungsnummer direkt über post.ch oder die Post-App prüfen
- Keine Anhänge öffnen
Betrügerische Nachrichten fordern Sie auf, persönliche Daten, Login-Daten, Kreditkartendaten oder Sicherheitscodes einzugeben. Teilweise wird behauptet, dass Daten aktualisiert, ein Konto bestätigt oder eine Sendung freigegeben werden muss.
Typische Hinweise
- Aufforderung zur Aktualisierung persönlicher Daten
- Abfrage von Passwort, Kreditkarte oder SMS-Code
- angebliche Sicherheitsprüfung
- Login über einen Link aus einer Nachricht
- Bitte um Weitergabe eines Codes
Was tun?
- keine Daten eingeben
- SMS-Codes niemals weitergeben
- Passwort ändern, wenn Sie Login-Daten eingegeben haben
- Kreditkarte sperren, wenn Sie Kartendaten eingegeben haben
- Vorfall melden
Betrügerische Nachrichten fordern Sie auf, eine kostenpflichtige Telefonnummer anzurufen. Dabei kann es sich zum Beispiel um 0901-Nummern handeln. Diese Nummern gehören nicht zur Post.
Typische Hinweise
- Aufforderung zu sofortigem Rückruf
- kostenpflichtige Telefonnummer
- unklare Angaben zu Paket, Zustellung oder Gewinn
- dringliche Sprache
Was tun?
- Nummer nicht anrufen
- offizielle Kontaktangaben der Post verwenden
- Nachricht melden oder löschen
Abholeinladungen auf Papier, bei denen Kunden über einen angeblich erfolglosen Zustellversuch informiert werden. Der aufgedruckte QR-Code führte auf eine gefälschte Website, welche dazu diente, Kunden zur Zahlung für eine erneute Zustellung zu bewegen. Online ist die Zahlung für eine erneute Zustellung nur via Login bei «Meine Sendungen» möglich. Ausserdem ist das Post-Logo auf dem Abholschein veraltet.
Beispiele aus betrügerischen Nachrichten
Betrügerische Nachrichten enthalten oft konkrete Nummern, Codes, Links oder Formulierungen. Diese Beispiele können helfen, verdächtige Nachrichten wiederzuerkennen. Die Liste ist nicht vollständig: Auch andere Nummern, Links oder Texte können gefälscht sein.
| Beispiel | Bedeutung / Hinweis |
|---|---|
| SMS-Code an 41414 senden | Geben Sie keine SMS-Codes weiter und senden Sie keine Codes an unbekannte Nummern. |
| Sendungsnummer 34632900-371 | Eine konkrete Sendungsnummer kann gefälscht sein. Prüfen Sie Sendungen nur direkt über post.ch oder die offizielle Post-App. |
| Frist von 24 Stunden | Kurze Fristen erzeugen Druck und sind ein typisches Merkmal von Betrug. |
| Paket im Terminal festgehalten | Häufige Formulierung in gefälschten Paketnachrichten. Meist folgt eine Zahlungsaufforderung. |
| Rechnungsbetrag im Betreff | Betrügerische E-Mails enthalten oft einen Betrag im Betreff, um glaubwürdig zu wirken. |
| 0901-Nummer | Rufen Sie keine kostenpflichtigen Nummern aus verdächtigen Nachrichten an. |
| post.ch.paysget.info | Links können ähnlich aussehen wie offizielle Post-Adressen, aber auf gefälschte Websites führen. |
| Track consignments / Shipping Label | Solche Begriffe können in betrügerischen E-Mails verwendet werden, oft mit Link oder Anhang. |
Diese Beispiele wurden bereits im Zusammenhang mit betrügerischen Nachrichten beobachtet. Die Liste ist nicht vollständig. Auch andere Absender, Nummern, Links oder Sendungsnummern können gefälscht sein.
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Phishing erkennen
Prüfen Sie, ob eine SMS, E-Mail, WhatsApp-Nachricht oder ein Anruf im Namen der Post echt ist.
Betrugsversuch melden
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